Umweltschutz

Unsere Aktivitäten haben sowohl direkt als auch indirekt Auswirkungen auf die Umwelt. Wir wollen daher alles daransetzen, uns im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten als ein umweltschonendes Unternehmen positionieren zu können, welches so geringen negativen Einfluss auf die Umwelt wie nur möglich nimmt.

Der Schutz der Umwelt hat hohe Priorität für all unsere Geschäftstätigkeiten. Trotzdem bergen die Lagerung und der Transport von Mineralölprodukten und Chemikalien das Risiko von Produktaustritten. Es ist unsere Verantwortung, dieses Risiko durch eine Vielzahl von präventiven Sicherheitsmaßnahmen wirkungsvoll zu vermindern. Außerdem verbrauchen unsere Standorte Energie, Wasser sowie verschiedene Rohstoffe und Baumaterialien und es entstehen Luftemissionen, Abfälle und Abwässer.

Wir sind bestrebt, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Innerhalb unserer Unternehmensgruppe sind Umweltthemen daher fester Bestandteil des HSSE-Managementsystems. Entsprechend der HSSE-Firmenpolitik setzen wir Energie und Rohstoffe sparsam ein und fördern das Umweltbewusstsein von Mitarbeitern, um schädliche Einflüsse zu minimieren. Um Energie-Einsparpotenziale aufzuspüren und Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umzusetzen, wird die Arbeit auf unseren Tanklägern an unserer detaillierten Energieeinsparleitlinie ausgerichtet. Um unseren Einfluss auf den Klimawandel zu bewerten, berechnet unsere Holding Marquard & Bahls die Kohlenstoffdioxid (CO2)-Bilanz der gesamten Unternehmensgruppe.

Als vorbeugende Maßnahme im Rahmen unseres HSSE-Managements überwachen wir zudem die Grundwasserqualität auf unseren Tanklägern regelmäßig, und werten die gewonnenen Daten zentral durch unsere Umweltexperten aus.

Vorkehrungen gegen Produktaustritte in Gewässern

Neben der Prävention von Umweltschäden gilt unsere Anstrengung der zielgerichteten schnellen Reaktion im Notfall. Um eine professionelle Unterstützung für den Fall eines größeren Ölunfalls sicherzustellen, ist Marquard & Bahls für ihre Tochtergesellschaften Teilhaber von Oil Spill Response Limited, dem weltweit größten Ölunfallbekämpfungsunternehmen. Im Zuge dessen wurden bei Oiltanking für alle relevanten Standorte szenariospezifische Notfallpläne entwickelt sowie praktische Trainings- und Übungsprogramme eingeführt. Marquard & Bahls ist zudem aktives Mitglied des Oil Companies International Marine Forum (OCIMF), eines freiwilligen Zusammenschlusses von Ölgesellschaften, dessen Zielsetzung es ist, einen sicheren und ökologisch verantwortungsvollen Betrieb von Öltankern und Tanklägern zu gewährleisten.

Energienutzung & -einsparung

Unser Unternehmen nutzt direkte und indirekte Energiequellen in den Büros sowie zum Betrieb von Anlagen, Betriebsstätten und Fahrzeugen. Der direkte Verbrauch beinhaltet Erdgas, Heizöl und Kraftstoffe für den Betrieb unserer Pumpen, Boiler und Betriebsfahrzeuge. Indirekte Energie – hauptsächlich Elektrizität – wird u.a. für den Betrieb von Produktpumpen, die Beleuchtung von Tanklägern und nicht zuletzt für die Computer in unseren weltweiten Büros genutzt. Weitere von uns genutzte indirekte Energiequellen sind Fernwärme und zu einem geringeren Teil importierter Dampf.

Die Aktivität, die am meisten Energie benötigt, ist der Pumpbetrieb auf den Tanklägern. Um Einsparpotenziale aufzuspüren und Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umzusetzen, wird die Arbeit vor Ort an unserer detaillierten Energieeinsparleitlinie ausgerichtet. An vielen Standorten können darüber hinaus weitere Einsparpotenziale für das konkrete Arbeitsumfeld identifiziert und daraus allgemeine Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Wasser

Über den Frischwasserverbrauch in den sanitären Einrichtungen unserer Büros hinaus wird Wasser vor allem für die Reinigung von Tanks, hydrostatische Tanktests und die Beheizung von Produkten genutzt. Da bei Oiltanking der höchste Wasserbedarf innerhalb der Marquard & Bahls Gruppe besteht, haben wir den Aspekt des Wassermanagements in das Energiesparprogramm von Oiltanking integriert, um den Wasserverbrauch zu minimieren. Wir untersuchen auch die Möglichkeit, das für die industriellen Tätigkeiten genutzte Trinkwasser durch Regenwasser zu ersetzen sowie die Aufbereitung von Reinigungs- oder Kühlwasser.

Abfall- & Abwassermanagement

Wir erfassen sowohl den industriellen (z.B. Metalle, Verpackung) als auch den überwachungsbedürftigen Abfall (z.B. Produktreste, Abscheiderrückstände), der einer Spezialbehandlung bedarf und getrennt entsorgt werden muss. Der Großteil des überwachungsbedürftigen Abfalls in unseren Anlagen besteht aus verunreinigtem Wasser aus Öl-Wasser-Abscheidern und Rückständen aus der Tankreinigung. Sie werden gesammelt und von uns oder lizenzierten Vertragspartnern aufbereitet.

Auch hinsichtlich unserer Abwasserproduktion unterscheiden wir zwischen industriellen und überwachungsbedürftigen Abwässern, wobei letztere durch im gereinigten Abwasser verbleibende Reststoffe gekennzeichnet sind. Wir pumpen diese mithilfe von Saugwagen ab und übergeben sie zur Behandlung externen, spezialisierten Unternehmen, wodurch auch diese Abwässer anschließend normalerweise wiederverwertet werden können.

Für die Entsorgung von Abwasser verwenden unsere Tankläger Öl-Wasser-Abscheider oder komplexere Abwasserbehandlungssysteme. Es werden regelmäßig Proben entnommen, um die Funktionsfähigkeit der Abwasseraufbereitung zu kontrollieren und um sicherzustellen, dass alle vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden.