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Hamburg
12.02.2019

German LNG Terminal zeichnet weiteren Kapazitätsvertrag: Marktnachfrage weiter stark

German LNG Terminal GmbH, das Joint Venture hinter dem geplanten ersten deutschen LNG-Terminal in Brunsbüttel, hat eine weitere langfristige Einigung über eine beträchtliche LNG-Kapazität des zukünftigen Terminals mit einem wichtigen Teilnehmer des LNG-Marktes erzielt. Verhandlungen mit weiteren interessierten Marktteilnehmern dauern noch an. Aufgrund des starken Marktinteresses wird German LNG Terminal nun eine Genehmigung für eine Gesamtkapazität des Terminals in Höhe von 8 Mrd. m³/Jahr beantragen.

Rolf Brouwer, Geschäftsführer von German LNG Terminal GmbH, kommentiert:
„Wir sind sehr zufrieden mit unserem Fortschritt. Dieser weitere Kapazitätsvertrag zeigt deutlich, dass der Markt auf LNG in Deutschland setzt und die globale LNG Community auf den Mehrwert unseres Multi-Service-Terminals für Brunsbüttel vertraut. Die deutsche Bundesregierung hat die Vorteile von LNG erkannt und demzufolge die Entwicklung von LNG-Infrastruktur als Ziel in ihrem Koalitionsvertrag benannt.“

Gleichzeitig sind die Vorbereitungen für das Genehmigungsverfahren im vollen Gange: Ein „Scoping Termin“ fand Ende Januar statt. Unter dem Vorsitz der Planungsbehörden hat German LNG Terminal mit Planungsbehörden, Umweltschutzorganisationen, Experten und weiteren relevanten Gruppen den Untersuchungsrahmen des Genehmigungsprozesses mit Blick auf die wasserrechtliche Planfeststellung und immissionsschutzrechtliche Genehmigung im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung diskutiert. 

Das Vorliegen einer Genehmigung ist eine der Bedingungen, um Ende 2019 eine positive endgültige Investitionsentscheidung treffen zu können. Der Bau würde dann 2020 beginnen, so dass das Terminal voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen kann.


Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG, Hamburg. Zweck des Joint Venture ist der Bau, Besitz und Betrieb eines Import- und Distributionsterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Norddeutschland. Das Terminal wird zur Energiediversifizierung in Deutschland beitragen sowie die Einführung von LNG als nachhaltigere Kraftstoffalternative für den Schiffs- und Schwerlastverkehr unterstützen, wodurch die Umweltbelastung beider Sektoren reduziert wird. Das Terminal wird eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution durch Tankkraftwagen und möglicherweise LNG-Kesselwagen.
www.germanlng.com

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