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Brunsbüttel, Deutschland
21.06.2019

German LNG Terminal startet Präqualifizierungsprozess für Generalunternehmer (EPC) zum Bau des LNG Terminals in Brunsbüttel

German LNG Terminal GmbH, das Joint Venture, das hinter dem LNG-Terminalprojekt in Brunsbüttel steht, wird den Präqualifizierungsprozess für einen Generalunternehmer (EPC) im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens in diesem Monat starten. Potenzielle Generalunternehmer (EPC), die ihr Interesse, an diesem Projekt teilzunehmen, vor oder am 1. Juli bekunden, erhalten dann die Präqualifizierungsunterlagen.

Präqualifizierte Bieter müssen verbindliche Pauschalangebote zwischen August und Oktober 2019 vorbereiten und einreichen. Der erfolgreiche Bieter/die erfolgreichen Bieter wird/werden im ersten Quartal 2020 bekanntgegeben werden, danach erfolgt die frühe (oder konditionierte) Auftragserteilung (ENTP, Early Notice to Proceed) für die ersten Aktivitäten.

Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V. Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG aus Hamburg. Gemeinsam weisen die drei Unternehmen erhebliche Erfahrung und Expertise in der Lagerung von und dem Umgang mit Gas und LNG sowie dem Betrieb von Gasleitungen und Terminals auf. Vopak und Gasunie haben bereits gemeinsam das GATE-Terminal im Hafen von Rotterdam gebaut, das sie auch gemeinsam erfolgreich betreiben.

Das Joint Venture plant den Bau, Besitz und Betrieb eines kombinierten Import- und Distributionsterminals für LNG in Brunsbüttel. Das Geschäftsmodell des Terminals basiert auf der Bereitstellung einer Reihe von verschiedenen Dienstleistungen sowie dem offenen Zugang zu Terminalkapazitäten.

Brunsbüttel weist mehrere Standortvorteile auf:

  • Seine Lage nahe der Nordsee, an der Elbe und dem Nord-Ostsee-Kanal und damit einem einfachen Zugang zu den Märkten in Nordwesteuropa, Skandinavien und dem Baltikum;
  • Seine Nähe zum Hamburger Hafen und dem dortigen LNG-Bunkerpotential;
  • Seine Lage im ChemCoast Park inkl. Industriekunden mit hohem Energiebedarf;
  • Große Unterstützung von der Landesregierung Schleswig-Holstein, der Landkreise und der Stadt Brunsbüttel

Zusätzlich unterstützt die deutsche Bundesregierung den Bau eines LNG-Terminals in Deutschland, da es zur Energiediversifizierung beiträgt und eine effektive Lieferkette für LNG als Alternativkraftstoff bereitstellt.

Der Markt hat bereits positiv auf das LNG-Terminalprojekt reagiert, was sich auch an der Vereinbarung mehrerer „Heads of Agreement“ zeigt.

Der Antrag auf eine Regulierungsfreistellung für den Terminalzugang von Dritten und der Genehmigungsantrag beziehen sich auf eine Terminalkapazität von 8 Mrd. cbm/Jahr.

Zum Ausschreibungsverfahren

Es ist vorgesehen, dass bis zu vier Generalunternehmer (EPC) für das Ausschreibungsverfahren vorqualifiziert werden. Voraussetzungen dafür sind: Erfahrung in der Planung und dem Bau von ähnlichen Projekten, Kenntnisse der deutschen Vorschriften und Regularien sowie entsprechende Finanzkraft und der HSE- Statistik (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt).

Der erfolgreiche Generalunternehmer (als Unternehmen, Joint Venture oder ein Konsortium) wird die Auftragserteilung ca. sechs Monate nach dem ENTP bekommen und hat dann ca. drei Jahre Zeit, um folgende Einheiten fertigzustellen: den Basisumfang des Terminals inkl. Vorbereitung der Bauflächen der wasserseitigen Betriebsflächen mit den Schiffsanlegern, der LNG-Lagerung sowie den dazugehörigen Prozessanlagen und unterstützende Infrastruktur für ein LNG-Terminal. Der Generalunternehmer muss vor Übergabe des LNG-Terminals an German LNG Terminal GmbH zur kommerziellen Nutzung ein voll funktionsfähiges Terminal errichten sowie Inbetriebsetzungstests erfolgreich durchführen.

Das Ausschreibungsverfahren (ITT, Invitation to Tender) beinhaltet auch Optionen für eine mögliche Expansion des Terminals.

Das Ausschreibungsverfahren wird transparent gestaltet sein, damit alle Bewerber gleich und fair behandelt werden. Weitere Details zum Ablauf des Verfahrens werden nach dem 1. Juli im Rahmen der Präqualifizierungsunterlagen bekanntgegeben. Die Unterlagen werden an diejenigen potenziellen Interessanten versandt, die ihr Interesse zur Teilnahme bekundet haben. Damit soll die Bildung möglicher Unternehmenspartnerschaften zur erfolgreichen Durchführung des LNG-Terminalprojektes sowie die fristgerechte Einreichung der Präqualifizierungsdokumente ermöglicht werden.

Die German LNG Terminal GmbH mit Sitz in Brunsbüttel ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG, Hamburg. Zweck des Joint Venture ist der Bau, Besitz und Betrieb eines Import- und Distributionsterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Norddeutschland. Das Terminal wird zur Energiediversifizierung in Deutschland beitragen sowie die Einführung von LNG als nachhaltigere Kraftstoffalternative für den Schiffs- und Schwerlastverkehr unterstützen, wodurch die Umweltbelastung beider Sektoren reduziert wird.  Das Terminal wird eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution durch Tankkraftwagen und möglicherweise LNG-Kesselwagen. Mehr Information finden Sie auf unserer Website: 
www.GermanLNG.com

Pressekontakt

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Marquard & Bahls AG
Koreastraße 7
20457 Hamburg

+49 40 37004-0+49 40 37004-7609
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Unternehmenssprecherin
German LNG Terminal GmbH

+49 30 20642-975E-Mail

Guy Marien
Technical Manager
German LNG Terminal GmbH

+32 473 832668E-Mail