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Brunsbüttel, Deutschland
30.09.2019

German LNG Terminal schließt den Präqualifizierungsprozess für den Generalunternehmer (EPC) ab

German LNG Terminal GmbH, das Joint Venture, das hinter dem LNG-Terminalprojekt in Brunsbüttel steht, hat den Präqualifizierungsprozess für einen Generalunternehmer (EPC), der Ende Juni dieses Jahres gestartet ist, abgeschlossen.

In einem sorgfältigen Auswahlverfahren sind vier international tätige Generalunternehmen in die engere Wahl genommen worden. Diese Unternehmen können nun am weiteren Ausschreibungsverfahren teilnehmen. 

Im Rahmen des Präqualifizierungsprozesses sind folgende essenzielle Qualifikationen beurteilt worden: die HSE-Statistik (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt), Erfahrungen in der Planung und dem Bau von ähnlichen Projekten, Kenntnisse der deutschen Vorschriften und Regularien sowie eine entsprechende Finanzkraft.

Die Unternehmen der engeren Wahl sind (in alphabetischer Reihenfolge):  

  • Cobra Instalaciones y Servicios S.A. – Sener Ingeniería y Sistemas S.A. 
  • Hyundai Engineering Co., Ltd. - Korea Gas Corporation
  • Sacyr Fluor S.A. - Entrepose Contracting S.A.S. / VINCI Construction Grands Projets S.A.S. - Sacyr Somague S.A. 
  • Tecnicas Reunidas S.A. - Heitkamp HIKB GmbH

Das Ausschreibungsverfahren endet am 5. Dezember 2019. Der Vertragsabschluss mit dem zukünftigen Generalunternehmer (EPC) wird vor Ende April 2020 erwartet.

Der Umfang der Arbeiten des Generalunternehmers (EPC) umfasst einen Schiffsanleger mit zwei Liegeplätzen für LNG-Carrier mit einer Kapazität zwischen 1.000 und 265.000 m³, beide mit Lade- und Entlademöglichkeiten, LNG-Tanks sowie LNG-Regasifizerungs- und Distributionsanlagen für eine Gesamtkapazität von bis zu 8 Mrd. m³ jährlich.

Der Start des Ausschreibungsverfahrens für den Generalunternehmer (EPC) ist ein wesentlicher Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung des Terminalprojektes. Nach dem Abschluss der Scoping-Phase schreitet auch das Genehmigungsverfahren stetig voran. Eine Reihe von Heads of Agreements, die German LNG Terminal mit europäischen und nicht-europäischen LNG-Akteuren vereinbart hat, demonstriert das massive kommerzielle Interesse an dem LNG-Terminalprojekt. 

Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG, Hamburg. Zweck des Joint Venture ist der Bau, Besitz und Betrieb eines multifunktionalen Import- und Distributionsterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Brunsbüttel. Das Terminal wird zur Energiediversifizierung in Deutschland beitragen sowie die Einführung von LNG als nachhaltigere Kraftstoffalternative für den Schiffs- und Schwerlastverkehr unterstützen, wodurch die Umweltbelastung beider Sektoren reduziert wird. Das Terminal wird eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution durch Tankkraftwagen und LNG-Kesselwagen.

 Mehr Information finden Sie auf unserer Website: 
www.GermanLNG.com

Pressekontakt

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Marquard & Bahls AG
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Katja Freitag
Unternehmenssprecherin
German LNG Terminal GmbH

+49 30 20642-975E-Mail

Guy Marien
Technical Manager
German LNG Terminal GmbH

+32 473 832668E-Mail