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Brunsbüttel/Hamburg, Deutschland
04.06.2021

EU-Kommission genehmigt Freistellungsentscheidung für die German LNG Terminal GmbH

Die Entscheidung bezieht sich auf die beantragte Jahresdurchsatzkapazität von 8 Mrd. m³/a und gilt für einen langfristigen Zeitraum beginnend ab kommerzieller Inbetriebnahme des Terminals.

Die Europäische Kommission hat die Freistellungsentscheidung für die German LNG Terminal GmbH genehmigt. Die Entscheidung bezieht sich auf die beantragte Jahresdurchsatzkapazität von 8 Mrd. m³/a und gilt für einen langfristigen Zeitraum beginnend ab kommerzieller Inbetriebnahme des Terminals.  

Rolf Brouwer, Geschäftsführer von German LNG Terminal, begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission: „Die kommerziellen Rahmenbedingungen für das LNG Terminal stehen nunmehr fest. Wir sind sehr zuversichtlich nun bald verbindliche Verträge mit unseren potenziellen Kunden zum Abschluss bringen zu können und den Generalunternehmer zu beauftragen. Wir hoffen, dass auch das Genehmigungsverfahren in Kürze einen entscheidenden Schritt vorangehen kann. German LNG Terminal steht auch für diesen Schritt bereit.“

German LNG Terminal hatte im Juli 2018 den Antrag auf Freistellung von der Regulierung gem. § 28a EnWG bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Bereits Anfang Dezember 2020 hatte das Unternehmen von der deutschen Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) die Freistellungsentscheidung von der Tarif- und Netzzugangsregulierung erhalten. Diese war jedoch wie üblich vorbehaltlich einer Prüfung durch die EU-Kommission erteilt worden.

Das Joint Venture plant den Bau und Betrieb eines Flüssigerdgasterminals am Standort Brunsbüttel. Das Terminal wird zur Sicherung und Diversifizierung der Erdgasversorgung in der Zeit der Energiewende in Deutschland beitragen. Durch die Möglichkeit, grüne Gase am Terminal umzuschlagen, wird das Terminal eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Zukunft spielen.

German LNG und die Gesellschafter – Langjährige Erfahrung

Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Toch-ter¬unternehmen der Marquard & Bahls AG, Hamburg. Zweck des Joint Venture ist der Bau und Betrieb eines multifunktionalen Import- und Distributionsterminals für verflüs¬sig¬tes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Brunsbüttel. Das Terminal wird zu¬dem eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speiche¬rung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution durch Tankkraftwagen und LNG-Kesselwagen.

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